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Mein Weg zu Reiki

Mein Name ist Nicole Wittmann und ich lebe gemeinsam mit meinem Mann, unseren 13 Alpakas und zwei Katzen im wunderschönen Weinviertel in Niederösterreich.

Schon als Kind war ich sehr tierlieb und naturverbunden. Immer wieder wurde mir gesagt, dass ich ein besonderes Gespür habe – für Tiere, für Stimmungen, für das, was zwischen den Zeilen schwingt. Erst viele Jahre später erkannte ich, dass Hochsensibilität ein wesentlicher Teil von mir ist. Sie ermöglicht mir, Energien, Gefühle und feine Schwingungen bewusst wahrzunehmen.

Mit Reiki kam ich bereits sehr früh in Berührung. Mein lieber Onkel Fredi beherrschte diese besondere Energiearbeit, und meine Mama holte sich bei ihm immer wieder eine wohltuenden Reiki- Behandlung. Ich erinnere mich noch gut an meine erste eigene Reiki-Erfahrung: eine wohlig warme, angenehme Energie durchströmte meinen Körper, meine Ohren glühten förmlich, und ich fühlte mich frei.
Seine Worte höre ich noch heute: „Du hast aber ordentlich Energie gesogen – das konnte ich richtig spüren.“

Dieses besondere Gefühl nach der Behandlung bleibt mir ewig in Erinnerung.

Im Jahr 2012 absolvierte ich mein erstes Reiki-Seminar (Grad 1) an der Volkshochschule Mistelbach unter der Leitung von Stefanie Schodl. Die Begeisterung war sofort da, und Reiki wurde zu einem festen Bestandteil meines Lebens. Wenige Monate später folgte der zweite Grad, bei dem ich auch die Tierkommunikation erlernte. Ich war in meinem Element! Jedes Tier im Umfeld von Freunden, Kolleg:innen und Verwandten durfte „zu Wort kommen“.

2015 verlor ich meine Mama ganz plötzlich. Mit diesem Verlust verschwand auch Reiki ein Stück weit aus meinem Leben. Nur gelegentlich nutzte ich es für mich selbst.

2019 zogen unsere ersten Alpakas bei uns ein. Immer wieder gab es Situationen, in denen ich spürte, dass mehr gefragt war als reine Logik oder Wissen. Die Tierkommunikation wurde erneut ein wertvoller Begleiter – auch wenn sie bei den eigenen Tieren manchmal herausfordernd ist, weil man Antworten nicht beeinflussen möchte, deshalb bat ich immer meine Freundin mit den Tieren zu sprechen.

2021 entschied ich mich, den Reiki-Meistergrad (Grad 3) zu absolvieren. Rückblickend war Reiki all die Jahre in mir präsent. Es brauchte nur den richtigen Zeitpunkt um wieder an die Oberfläche zu kommen.

 

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Der entscheidende Wendepunkt kam mit einer Herausforderung, die alles Veränderte:

Unser Alpaka Chico verletzte sich schwer am linken Vorderbein. Die Prognosen reichten von „Einschläfern“ bis „lange Monate der Heilung“. Neben der hervorragenden tierärztlichen Betreuung und regelmäßiger Physiotherapie begann ich, ihm täglich Reiki zu geben, manchmal vor Ort, oder aus der Ferne.

Ich bat meine liebe Freundin um ein Gespräch mit Chico, doch sie hatte nicht sofort Zeit und so fasste ich mir ein Herz und versuchte es nach Ewigkeiten selbst wieder. Als ich dann Rückmeldung von ihr bekam und ich die Gesprächsprotokolle abglich, waren seine Aussagen gleich.

Eines Tages, während ich Chico wieder Reiki-Energie auf der Weide gab, geschah etwas ganz Besonderes:
Ich war plötzlich umringt von seinen vier Alpaka-Freunden. Mein Mann hielt diesen Moment in einem kurzen Video fest. Als ich es mir Tage später ansah, wusste ich: 
Das ist mein, beziehungsweise unser Weg.
Reiki-Behandlungen auf der Alpakaweide, im Beisein meiner Tiere.

Heute verbinde ich Reiki, Tierkommunikation und meine Arbeit mit hochsensiblen Menschen in einem geschützten, achtsamen Rahmen, begleitet von der stillen, klaren Präsenz meiner Alpakas hier am Hof.

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